Daniel-Pöppelmann-Haus

Das Daniel-Pöppelmann-Haus ist ein Städtisches Museum mit Kunstverein in der ostwestfälischen Stadt Herford in Nordrhein-Westfalen. Das Museum ist nach dem in Herford geborenen Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann benannt

Geschichte

Der Museumskomplex besteht aus der spätklassizistischen Villa Schönfeld mit einer stadtgeschichtlichen Dauerausstellung und einem modernen Erweiterungsbau aus Sichtbeton, der hauptsächlich für wechselnde Kunstausstellungen genutzt wird. Die Villa Schönfeld steht seit 1982, der Anbau seit 2007 unter Denkmalschutz.

Die Villa Schönfeld wurde 1874 bis 1876 für den Textilfabrikanten Heinrich Schönfeld errichtet. 1940 wurde das Gebäude von der Familie Schönfeld an die Stadt Herford verkauft. Die Stadt Herford überließ 1941 die Villa dem „Herforder Verein für Heimatkunde“, um dort das Städtische Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte neu einzurichten. Zwischen 1974 und 1975 wurde das Museum um einen modernen Anbau erweitert. Der Erweiterungsbau wurde von dem Architekten Dieter Oesterlen entworfen und wird seitdem vor allem vom „Herforder Kunstverein“ für Ausstellungen und Vorträge genutzt. Seit 1975 tragen die Museumsvilla und der Erweiterungsbau die Bezeichnung Daniel-Pöppelmann-Haus.


Kontakt

Daniel-Pöppelmann-Haus

Deichtorwall 2

32052 Herford

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Samstag 14 - 18 Uhr
Sonntag 11 - 18 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen


Impressionen